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Kennst du das Gefühl, dass du etwas in deinem Leben verändern willst, und voller Tatendrang an die Sache heran gegangen bist, und nach einer gewissen Zeit frustriert das Handtuch geworfen hast?

Nach dem Motto: „Das funktioniert doch eh nicht, bei mir klappt das nicht, ich kann das nicht.“ Usw….

 

Leider ist der Punkt, an dem die meisten Menschen aufgeben, meist kurz vor dem sog. „Break-Even-Point“. Das ist ein Begriff aus der Wirtschaft und beschreibt den Punkt, an dem sich Kosten und Nutzen decken, die sog. Gewinnschwelle. Wird dieser Punkt überschritten, werden Gewinne erzielt.

 

Im Übertragegen Sinn bedeutet das, kurz bevor du Erfolge erzielst, gibst du auf. Wie ärgerlich.

 

Es gibt jedoch einige hilfreiche Erklärungen darüber, wie dein Körper funktioniert und dir dadurch Veränderung so schwer macht.

 

Der sog. „Reality Loop“ lässt dich wie in einer Art Hamsterrad feststecken:

 

Deine Gedanken verursachen Emotionen. Diese Emotionen verstärken wiederum deine Gedanken. Dies führt zu einer entsprechenden Handlung und diese Erfahrung daraus formt dir deine Identität.

 

Ich gebe dir ein Beispiel: Eine tolle Frau, nennen wir sie Maria, hat ein eigenes Business und möchte damit raus in die Welt und Geld verdienen. Dazu gehört Sichtbarkeit, soviel ist ihr klar. Sie kennt die klassischen Marketingstrategien. Nun hat Maria aber total Angst davor, sich zu zeigen. Warum, weiss sie selbst nicht mal genau, aber sie wird einfach total nervös, bei dem Gedanken, sie soll sich und ihr Business präsentieren und verkaufen. Aber ohne geht es nicht. Also geht sie dennoch mutig vorwärts und zeigt sich. Sie macht Werbung in allen möglichen Varianten. Die klassischen Marketing Strategien, einfach das, was man halt so tun sollte. Und was passiert? Genau – nichts. Keine Kunden, die ihr die Türe einrennen.

 

Aber woran liegt das? Macht sie doch vermeintlich genau das, was Marketing bedeutet.

Die Gedanken von Maria sind zum Beispiel „Ich kann das eh nicht, ich mag das gar nicht tun, die Menschen finden mich doch eh doof, hoffentlich lacht mich keiner aus, wenn ich sage, was ich anbiete…“ usw.

Diese Gedanken formen Gefühle, die nicht wirklich hilfreich sind. Der Körper produziert die entsprechenden Botenstoffe und im Gehirn kommt wieder die Information an: „Ich schaffe das nicht.“ Das verstärkt die Emotion nochmals, das negative Gefühl wird intensiver.

 

Die Handlung daraus ist leicht vorhersehbar: Die Angst und Unsicherheit ist für das Umfeld in Form von Energie spürbar. Das ist der erste Eindruck, den wir von einem Menschen bekommen. Die Menschen spüren, dass Maria sich selbst einfach nicht so recht traut.

 

Die Erfahrung, die Maria dadurch macht, bestätigt sie in der Art zu denken und sie erschafft daraus ihre Identität.

 

Das ist der „Reality Loop“, der Kreislauf, der dir deine eigene Realität erschafft.

 

Bis hierher waren die Informationen vielleicht sogar bekannt für dich, aber ich gehe noch einen Schritt weiter:

 

Wusstest du, dass dein Körper regelrecht süchtig werden kann, nach diesen Gefühlen und dem Stress? Und du dadurch permanent unbewusst auf der Suche nach Befriedigung deiner „Sucht“ bist?

Du wirst quasi süchtig nach diesen Botenstoffen, nach dem Adrenalin, das dein Körper in diesen Situationen ausschüttet. Und du kreierst dir dadurch immer wieder solche Situationen in deinem Leben.

 

Das alles macht es so schwer, aus diesem Hamsterrad auszusteigen.

 

Aber das Gute daran ist, diese Muster kann man unterbrechen. Im ersten Schritt ist es vielleicht schon mal sehr hilfreich zu wissen, wie der Körper diesbezüglich funktioniert und was da wirklich im Unbewussten abläuft. Sich der Dinge bewusst zu werden, bietet schon Möglichkeiten für Veränderung.

 

Und dann stell dir doch mal die Frage, ob dir diese Gedanken noch weiter hilfreich sind?

Mach dir klar, was deine Gedanken für eine Zukunft erschaffen.

Willst du das?

Oder willst du eine neue, eine bessere Zukunft?

Dann stopp diese Gedanken und lenke sie auf das, was du wirklich haben willst.

Schau, dass du in eine andere Energie kommst.

 

Oftmals sind es einfach Erfahrungen aus diesem Leben oder auch aus vergangenen Leben. Fragen helfen dir dabei, der Ursache auf den Grund zu gehen, damit du es auflösen kannst. Wann hattest du dieses Gefühl oder diese Gedanken das erste mal? Ist es ein alt bekanntes Gefühl, vielleicht schon sehr vertraut? Um es aufzulösen, musst du nicht in die jeweilige Situation hinein oder genau herausfinden, wann und wie die Ursache gesetzt wurde. Es ist völlig ausreichend, die Energie dessen mit der Wurzel zu entfernen.

 

Du bist der Schöpfer deines Lebens. Durch deine Gedanken und deine Emotionen.

 

Und wie oft übernehmen wir – natürlich unbewusst – die Gedanken und Meinungen anderer, wie wir zu sein haben, oder nicht zu sein haben. Wie oft hast du bereits in deiner Kindheit gehört, was alles anders an dir sein sollte? Dass du zu laut lachst, zu neugierig bist, zu viele Fragen stellst, einfach zu viel bist? Und wie oft hast du versucht, dich passend zu machen, um irgendwie dazu zugehören?

 

Und jetzt spür mal rein: All deine Bemühungen, dich passend zu machen und vermeintlich richtig, um so zu sein wie die anderen, hat das wirklich jemals funktioniert? Hast du jemals WIRKLICH dazugehört?

 

Was also hast du zu verlieren, wenn du es einfach mal anders machst.

 

Gib deine belastenden und einschränkenden Gedanken auf und erschaffe dir so neue Möglichkeiten. Bis zum Break Even Point. Und darüber hinaus.

 

Wenn du meine Unterstützung dabei möchtest, melde dich gerne bei mir.

 

Ich wünsche mir jedenfalls von Herzen, dass du dran bleibst an deinen Zielen. Denn gescheitert bist du erst, wenn du beschließt, dass du fertig bist.

 

Ich freue mich von dir zu hören, lass mir gerne deine Gedanken oder Fragen zu dieser Folge da.

Ich packe dir unten in die Shownotes einen Link, über den du dir die grafische Darstellung des Reality Loops herunterladen kannst.

 

Hab einen wunderschönen Tag und denke daran: Sei anders als gewöhnlich.

Deine Nadja